Hmmm

29.04.2016 12:00 | keine Kommentare

Und da bin ich wieder. Wie gut, dass Blogeinträge immer nur 6 Monate benötigen. :-) Irgendwie ist es in letzter Zeit aber auch stressig und statt was zu schreiben, entspanne ich lieber. Am meisten mit Musik. Bei meinem Musikgeschmack habe ich auch einen Wandel oder vielleicht doch nur eine Erweiterung des Horizonts durchlaufen im letzten Jahr. Wo ich früher wirklich sehr viel in Schubladen gedacht und leider auch gehört habe, bin ich da weitaus toleranter geworden. Listen to what you like. Das ist natürlich schon immer Motto, aber vielleicht noch freier als früher. Es war früher auch keine Absicht, aber irgendwie mochte ich manche Musikstile kategorisch nicht und habe diese dann innerlich so abgelehnt und nie mehr angefasst. Und genau das hat sich geändert. Stilistisch bin ich natürlich immer noch sehr an rocklastigen Interpreten, aber eben weitaus breiter gefächert. Stoner mit diesem "Wüstensound" und progressivlastiger Rock haben es mir in letzter Zeit sehr angetan. Mit dem Alter wird der mögliche Pool an coolen Neuentdeckungen von Alben auch irgenwie viel größer, dass einem die Zeit fehlt alles zu hören, was man will.

Obwohl ich mein Arbeitspensum erheblich reduziert habe, bin ich trotzdem ordentlich ausgelastet. Manchmal vermisse ich die Zeit, wo man einfach nur nichts tun konnte ohne schlechtes Gewissen. :-) Ich habe aber auch festgestellt, dass mir dieser Lebensstil mit dem "rumgammeln" mittlerweile so nervt, dass ich versuche mich auch künstlich zu beschäftigen, mir irgendwas suche, denn es gibt halt doch immer etwas zu tun. Mehr Aktivität eben! :-) Mehr Aktivität heißt aber auch mehr Uni. Da ich, wenn ich ehrlich zu mir bin, durch mein früheres Arbeitspensum eigentlich Vollzeit gearbeitet habe, hat sich die Studienzeit doch verlängert. Das bereue ich überhaupt nicht, aber ärgern tut es mich manchmal schon, wenn ich sehe, dass Kumpels nun gerade begonnen haben mit der Masterarbeit oder nun fertig sind und ich definitiv noch länger benötige. Generell finde ich den Master nicht so spannend, wie ich es mir erhofft hatte. Manche Module bieten gute Einblicke, sind aber häufig ähnlich oder fast nur theorielastig. Wo es so stark auf den Job zu geht, hatte ich mir gedacht, dass es mehr darauf vorbereitet oder mal auch Techniken vorstellt, wo die Theorie eingesetzt wird. Die Lust ist mir schon ein wenig vergangen, wenn ich daran denke, wie produktiv ich mich fühle, etwas in einer Firma zu bewirken. Immerhin ist eine große Last von mir gefallen in der Uni. Erinnert ihr euch an die Projektgruppe, die nicht so gelaufen ist, wie ich mir das erträumt hätte? Gestern war das Abschlussgespräch und nun muss ich gleich noch ein paar Seiten Bericht schreiben. Dann war es das, ein Modul weniger! :-)


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